Neuheit von der CES 2026: Jackery stellt Solar-Pergola mit 2000 Watt vor

Das Foto stammt sicher nicht aus Las Vegas, die Produktvorstellung aber schon: Jackerys neuer Solar-Pavillon Gazebo spendet Schatten und erzeugt Strom.
06 Januar 2026

Das Foto stammt sicher nicht aus Las Vegas, die Produktvorstellung aber schon: Jackerys neuer Solar-Pavillon Gazebo spendet Schatten und erzeugt Strom.
06 Januar 2026
Frisch von der Technikmesse in Las Vegas kommt ein spannendes Solar-Produkt aus dem Hause Jackery. Diesmal ist es kein Solarspeicher und keine Powerstation, sondern der schmucke Pavillon Solar Gazebo, der mit Solarmodulen bestückt ist. Wir haben alle Infos zur CES-Neuheit 2026.
Jackery, bekannt für große und kleine Powerstations sowie Solarspeicher, hat auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas einen Gartenpavillon mit integrierten Solarmodulen vorgestellt – den Jackery Solar Gazebo, Die innovative Pergola richtet sich an Hausbesitzer, die gerne ihren eigenen Solarstrom erzeugen möchten, dafür aber keinen geeigneten Balkon oder nicht die nötige Dachfläche zur Verfügung haben.
Der Jackery Solar Gazebo verbindet den praktischen Sonnen- und Wetterschutz einer typischen Pergola mit dem Konzept von PV-Stromerzeugung im Kleinformat. In das Dach der Konstruktion sind Solarmodule mit einer Gesamtleistung von insgesamt 2.000 Watt integriert. Die verbauten 100-Watt-PV-Module sollen laut Hersteller einen Wirkungsgrad von 24 Prozent haben und unter optimalen Bedingungen bis zu 10 Kilowattstunden Strom pro Tag erzeugen können.
Die Konstruktion ist natürlich für den ganzjährigen Außeneinsatz ausgelegt und hält Wind, Regen und Schnee stand. Für die direkte Stromnutzung sind versenkbare Steckdosen (mit Schutzklasse IP65) in den Pavillon integriert. Mit Abmessungen von 4,5 × 3 × 2,7 Metern (Länge × Breite × Höhe) und einem Gewicht von 350 Kilogramm ist der Gazebo ganz sicher kein Kleinmöbel. Er bietet ausreichend Platz für einen Tisch mit mehreren Stühlen, braucht den aber auch auf der Terrasse.
Zudem stellt sich angesichts der Abmessungen und des Gewichts natürlich auch die Frage des Aufbaus. Wie das Teil am Ende in den Garten der Kundschaft gelangt und wer den Aufbau übernimmt, darüber gibt es zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Infos.

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Besonders interessant ist natürlich auch die Frage der Stromeinspeisung bzw. -speicherung. Das Gazebo-System kann in Verbindung mit einem modernen Solarspeicher wie dem Jackery HomePower 2000 Ultra betrieben werden. Weil darin bereits ein Wechselrichter verbaut ist.
Wir haben noch keine Infos, wie der Gazebo verkabelt ist, rechnen aber mit der Option, den Solarstrom an einen herkömmlichen 800-Watt-Wechselrichter weiterleiten zu können – damit wäre das Konstrukt aus rechtlicher Sicht wie ein Balkonkraftwerk zu behandeln, natürlich inklusive der üblichen Vorteile.
Bleibt noch die (hochspannende) Frage nach dem Preis. Die lässt der Hersteller derzeit leider noch unbeantwortet. Das renommierte Technik-Portal The Verge erwartet einen Endkundenpreis für den Gazebo von 12.000 bis 15.000 US-Dollar, was gut 10.000 bis 13.000 Euro entspricht.
Damit würde die Solar-Innovation sich leider sofort vom Großteil aller möglichen Kunden verabschieden. So cool die Idee auch sein mag: Angesichts der Preisregion, in der man auch eine Dach-PV-Anlage bekommt, würden sich die Allermeisten wohl gegen diesen Photovoltaik-Pavillon entscheiden, egal wie hochwertig er verarbeitet ist; zumal bei dieser Preisschätzung ein Stromspeicher noch nicht inklusive ist.