Anker Solarbank Max AC: Neuer PV-Heimspeicher von Anker

Anker erweitert seine Solarbank-Reihe um ein spannendes Produkt: Die neue Solarbank Max AC ist ein AC-gekoppelter Heimspeicher für PV-Dachanlagen und startet mit 7 kWh Speicherkapazität. Das System soll sich in bestehende Anlagen integrieren lassen und kann modular auf bis zu 42 kWh ausgebaut werden.

Platz #1
Duo Flachdach - Kleines Kraftwerk
Testnote1,4Sehr gut

Kleines Kraftwerk

Duo Flachdach

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KleinesKraftwerk.de

PRO

  • stabile Halterung
  • schnelle Montage
  • sehr gute deutsche Anleitung

CONTRA

  • WLAN-Verbindung teils instabil
  • Aktuell 1-2 Wochen Lieferzeit
Platz #2
Flat (900+) - Yuma
Testnote1,6Gut

Yuma

Flat (900+)

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Yuma.de

PRO

  • sehr guter Stromertrag
  • transparenter Shop
  • sehr gute Kommunikation

CONTRA

  • WLAN-Verbindung teils instabil
  • Halterung recht wacklig
Platz #3
onBasic Flachdach - Solakon
Testnote1,6Gut

Solakon

onBasic Flachdach

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Solakon.de

PRO

  • sehr gute App
  • schnelle WLAN-Anmeldung
  • hoher Stromertrag

CONTRA

  • Halterung eher wackelig
  • Versandkosten kommen auf den Preis
Platz #4
Garten/Boden Kit - EcoFlow Stream
Testnote2,4Gut

EcoFlow Stream

Garten/Boden Kit

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EcoFlow.de

PRO

  • App-Anmeldung in Sekunden erledigt
  • hochwertiger Wechselrichter

CONTRA

  • Solarmodule nicht bifazial
  • Halterung flach und unflexibel

Kein Leichtgewicht, aber mit viel Leistung

In den letzten Jahren hat der chinesische Hersteller Anker den Markt für Plug-and-Play-Speicher für Balkonkraftwerke mächtig umgekrempelt: Die Solarbank 2 Pro überzeugte nicht nur uns im Test, der Nachfolger Solarbank 3 Pro trumpfte mit noch mehr Leistung auf und schlug die Brücke zum Segment der PV-Heimspeicher. Mit der brandneuen Solix Solarbank Max AC zielt Anker auf Haushalte, die ihre bestehende Dachanlage um einen Speicher ergänzen wollen, ohne die vorhandene PV-Infrastruktur grundlegend umzubauen.

Was das Produkt auszeichnet ist eine Mischung aus viel Leistung und einfacher Installation. Anker spricht von einem Plug-and-Play-Heimspeicher für die Solarnachrüstung: Dabei soll kein neuer Wechselrichter nötig sein. Gleichzeitig gilt aber, dass die Solarbank Max AC per Endstromkreis zwischen der Steckdose und dem Sicherungskasten verbunden werden muss – damit ist sie in der Praxis kein reines Do-it-yourself-Thema, sondern sollte durch einen Elektro-Fachbetrieb sauber in die Hausinstallation integriert werden.

Anker Solix Solarbank Max AC PV Speicher
In puncto Design bleibt Anker auch bei der 73kg schweren Max AC dem typischen Solarbank-Design treu, nur dass eben alles ein Stück größer ausfällt. (Bild: Anker)

Anker Solix Solarbank Max AC – technische Daten

  • Speicherkapazität: 7 kWh, erweiterbar bis 42 kWh – mit bis zu fünf BP7000-Erweiterungsbatterien
  • Ladeleistung: bis 3.500 W
  • Entladeleistung: 3.500 W dauerhaft, bis 5.000 W kombiniert
  • Backup-Ausgang: 3.680 W
  • Spitzenleistung: 5.250 Watt für bis zu 10 Sekunden und 7.000 Watt für bis zu 1 Sekunde
  • Spitzenleistung mit Erweiterungsbatterie: 7.500 Watt für bis zu 10 Sekunden und 10.000 Watt für bis zu 1 Sekunde
  • Akku: Lithium-Eisenphospat mit bis zu 10.000 Ladezyklen
  • Herstellergarantie: 10 Jahre
  • Temperaturbereich: –20 bis +55 Grad Celsius
  • Gewicht: 73 kg
  • Abmessungen: 67 x 36 x 33 cm
  • Gewicht Erweiterungsbatterie: 63 kg
  • Schutzklasse: IP66
  • Kommunikation: WLAN und RS485

Interessant ist die Solarbank Max AC auch im Hinblick auf Lastspitzen: Laut Datenblatt sind 5.250 Watt für 10 Sekunden und 7.000 Watt für 1 Sekunde möglich; mit Erweiterungsbatterie sogar noch mehr. Damit positioniert Anker das System nicht nur als kleinen Eigenverbrauchsspeicher, sondern als Lösung für Haushalte mit größeren Verbrauchern und klassischer Dach-PV. Für den Notstrombetrieb nennt der Anbieter eine Umschaltung in unter 10 Millisekunden.

Auch bei den Umgebungsbedingungen setzt Anker auf Robustheit: Das Gerät ist mit IP66 angegeben (absolute Staubdichtigkeit und Schutz gegen starkes Strahlwasser) und kann mit aktiver Heizung in einem Bereich von minus 20 bis plus 55 Grad Celsius arbeiten. Das Basisgerät bringt stolze 73 Kilogramm auf die Waage, ein Gesamtsystem mit fünf Erweiterungsakkus schraubt das Gewicht auf knapp 400 kg – das stellt natürlich gewisse Bedingungen an den Aufstellort.

Im Alltagsgebrauch soll ein 3-Phasen-Smart-Meter den Hausverbrauch sekundengenau erfassen. Gesteuert wird das System über die Anker-App, inklusive Anker Intelligence und der Nutzung von dynamischen Stromtarifen für ein eventuelles Laden mit günstigem Netzstrom. Außerdem verweist Anker auf eine Home-Assistant-Unterstützung sowie offene Schnittstellen über Open API und Modbus.

Anker Solix Solarbank Max AC PV Speicher Kleines Kraftwerk
Die Solar-Experten von Kleines Kraftwerk haben die Solarbank AC Max bereits in einem Video vorgestellt. Hier im Standbild sehen wir den Größenunterschied zwischen Solarbank 3 Pro (links) und Solarbank Max AC (rechts); letztere hat keine MC4-Eingänge für den Anschluss von PV-Modulen, sondern wird rein AC-seitig geladen (Bild: Kleines Kraftwerk)

Für wen die Solarbank Max AC interessant sein könnte

  • Für Betreiber einer bestehenden Dach-PV, die Speicher nachrüsten wollen
  • Für Haushalte mit großem und leistungsstarkem Balkonkraftwerk, die eine Nulleinspeisung anstreben
  • Für PV-Nutzer, die eine AC-seitige Lösung ohne Wechselrichtertausch suchen
  • Für alle, die – z. B. aus Kostengründen einen Speicher schrittweise modular ausbauen möchten
Anker Solarbank Max AC klein
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Anker Solarbank Max AC

  • PV-Speicher mit 7 kWh zum Nachrüsten
  • erweiterbar bis 42 kWh Kapazität
  • für Vorbesteller schon ab 1.899 Euro

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Preislich liegt die Solarbank Max AC zum Verkaufsstart Ende Mai bei einer UVP von 2.299 Euro. Allerdings wird es diverse Vorverkaufsaktionen geben. Kleines Kraftwerk beispielsweise öffnet die Vorbestellungen ab dem 20. Mai – und bietet dann 400 Euro Sofortrabatt sowie ein Drei-Phasen-Smartmeter von Anker plus eine Powerbank als Gratis-Dreingabe.

Unterm Strich versucht Anker mit der Solarbank Max AC, die Lücke zwischen den eigenen Balkonkraftwerk-Speichern und dem Marktsegment der vollwertigem Heimspeicher zu besetzen. Für Einsteiger scheint vor allem die einfache Nachrüstidee attraktiv, für PV-Profis wird entscheidend sein, wie sauber sich das System in reale Bestandsanlagen, Zählerkonzepte und die deutsche Anschlussregeln einfügt.